Bevor das Preisgericht tagt…

Die im Rathaus eingegangenen Beiträge werden zurzeit vorgeprüft. Foto: Stadt Einbeck

Die eingegangenen Beiträge werden zurzeit vorgeprüft. Foto: Stadt Einbeck

Insgesamt 14 Büros haben sich am Architektenwettbewerb zum Neustädter Kirchplatz beteiligt. Wie Bauamtsleiter Frithjof Look heute mitteilte, werden derzeit die eingereichten Arbeiten auf ihre Vollständigkeit und auf andere Formalien geprüft. Die Stadt Einbeck hofft nach seinen Worten, dass sie durch den Wettbewerb innovative und zukunftsweisende Konzepte zur Umgestaltung und Nutzung des Platzes erhält. Durch die Zahl der eingereichten Arbeiten werde jedenfalls ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten und Ideen zum Neustädter Kirchplatz generiert, erklärte Look heute. Das wäre dem zentralen Innenstadt-Platz zu wünschen, zu lange schon wird über seine Zukunft diskutiert, erst jüngst hatte der zuständige Fachausschuss auch formal die Pläne ad acta gelegt, nach denen noch eine Einzelhandels-Bebauung möglich waren; nach dem Investoren-Rückzug war das de facto schon längst der Fall. 2016 muss zum Jahr der Entscheidung werden, selbst wenn am 11. September Kommunalwahlen stattfinden und die Ratspolitik dadurch ein wenig gebremst ist.

Am Donnerstag, 10. März, tagt das Preisgericht, das die Siegerentwürfe kürt und an diesem Tage auch öffentlich macht. Ab dem 11. März sollen dann die Wettbewerbsbeiträge bis zum 25. März im Alten Rathaus während der Öffnungszeiten aushängen. Im Herbst hatte es geheißen, dass insgesamt elf gesetzte und geloste Büros an dem Wettbewerb teilnehmen würden (40 Landschaftsarchitekten hatten sich beworben), später war von 15 Teilnehmern die Rede. Am Ende hat ein Büro nicht eingereicht. Zuvor hatte eine Bürgerbeteiligung-Veranstaltung im Rathaus stattgefunden. Zum Preisgericht gehören als Fachpreisrichter: Prof. Landschaftsarchitekt Rainer Sachse, Düsseldorf, Landschaftsarchitekt Jens Bendfeldt, Kiel, Landschaftsarchitekt Teja Trüper, Lübeck, Landschaftsarchitekt Frank-Dieter Stucken, Bötersen. Außerdem als Sachpreisrichter Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Andreas Fillips (SPD) als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Sanierung des Stadtrates sowie Frithjof Look, Fachbereichsleiter Bauen, Planen, Umwelt in Einbeck. Die Stadt Einbeck hatte zur Durchführung und Betreuung des so genannten freiraumplanerischen Wettbewerbs die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) aus Bremen beauftragt. Der Architektenwettbewerb wurde als nichtoffener Realisierungswettbewerb in Form des anonymen Verfahrens für eine Freiraum- und Verkehrsanlagenplanung ausgelobt.

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Platz-Probleme

Der Neustädter Kirchplatz von oben, Blickrichtung Osten. (c) Aufnahme von Michael Mehle (Göttingen). Hier eine Galerie von einigen Luftbildern aus Einbeck.

Der Neustädter Kirchplatz von oben, Blickrichtung Osten. (c) Aufnahme von Michael Mehle (Göttingen). Archivfoto 2013

Investoren sind scheue Rehe. Sie treten nicht oft auf die Lichtung. Und nicht in großer Zahl. Man muss ihnen nicht bedingungslos jeden roten Teppich ausrollen, nicht jeden Palais-Plan erfüllen. Aber es zwingt einen auch niemand, mit nervösem Finger die Flinte auf sie anzulegen, um mal im Bild des Rehs zu bleiben. Platz-Probleme prägten schon so manche Zusammenkunft der Kommunalpolitiker in den vergangenen Jahren – Probleme mit der Zukunft des Neustädter Kirchplatzes. Die Platz-Probleme gelöst hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner gestrigen Sitzung nicht. Ob wenigstens die Richtung stimmt, in der man nun voranschreiten will, wird erst die Zukunft weisen.

Von außen betrachtet, lässt sich nicht unbedingt eine klare Linie erkennen, was Politik in Einbeck will. Wenn ein potenzieller Investor sich für Einbecks Innenstadt interessiert, erkennt er eher einen Zickzack-Kurs. Der Möncheplatz ist seit Jahren nach heftigster öffentlicher Debatte zu den Akten gelegt. Ihn wird niemand bebauen wollen, der noch einmal in Einbeck (wieder-)gewählt werden will. Beim Neustädter Kirchplatz war man schon weiter in der Planung, Investor SEPA hatte vor seinem Ausstieg in diesem Jahr Pläne, bei denen es freilich oft hakte und nicht recht voran ging. Viel Zeit ging ins Land. Am Ende war nichts. Da hatte Politik aber für das Projekt der SEPA schon das ISEK geändert, das Integrierte Städtische Entwicklungs- und Wachstums-Konzept, und den Platz zum Einzelhandelsschwerpunkt gemacht. Worauf die Stadt Einbeck erst vom Sozialministerium als Fördermittel-Geberin gestoßen werden musste. Jetzt soll nach dem mehrheitlichen Willen des Stadtentwicklungsausschusses (gegen die Stimmen von SPD und Grüne) dieses ISEK erneut geändert werden. Kein Einzelhandelsschwerpunkt mehr. Denn nun soll für den Neustädter Kirchplatz ein städtebaulicher Wettbewerb für einen Freiflächen-Multifunktionsplatz veranstaltet werden, der nur eine teilweise Bebauung zulässt. Eine kontinuierliche Linie sieht anders aus. Und der eine mögliche Investor, der sich seit dem SEPA-Rückzug noch am Rande der Lichtung bewegt und sich bis Februar Bedenkzeit erbeten hatte, wird auch keine Luftsprünge machen.

Den inhaltlich wertvollsten Beitrag gestern in der Debatte hat für mich Walter Schmalzried (CDU) geleistet. Er hatte bis zuletzt mit seiner Wortmeldung gewartet, politisch klug das Schlusswort gewählt. Auch, weil er als Kaufmann des größten Modehauses in Einbeck immer im Verdacht steht, pro domo zu sprechen. Schmalzried hat seinen Ratskollegen noch einmal ins Bewusstsein gerufen, dass sie gewählt sind, der Stadt Bestes zu erreichen. Der Stadt. Nicht das Beste für den einen oder den anderen Investor. Und: Magnete müssen nicht groß sein, um anziehend zu sein. Attraktive Sortimente seien wichtiger als immer noch an Großfläche zu denken. Es stimmt: Die beste Pizza zieht mich meilenweit an. Da ist mir ja auch egal, wie umfangreich die Speisekarte ist.

Parkähnliches Platz-Parken

Immerhin ein wenig mehr Licht im Grün: der Neustädter Kirchplatz im Spätsommer 2014. Archivfoto

Immerhin ein wenig mehr Licht im Grün: der Neustädter Kirchplatz im Spätsommer 2014. Archivfoto

Die Einbecker FDP möchte nach dem Rückzug des Neustädter-Kirchplatz-Investors SEPA zurück zu alten Plänen. Wie Vorsitzender Dr. Reinhard Binder in einer umfangreichen Stellungnahme (Wortlaut unter Aktuelles) schreibt, brauche die City zwar nach wie vor einen Handelsmagneten – aber andernorts als am Neustädter Kirchplatz. Dort möchte die FDP die vor 2011 schon einmal von CDU, FDP und Grünen ins Spiel gebrachte parkähnliche Parkplatz-Möglichkeit wieder stärker in den Fokus genommen sehen. Entsprechende Anträge werde die FDP-Ratsfraktion stellen, „wenn sich der Nebel gelegt hat“, kündigte Binder an. Die FDP hofft dabei auf die weitere Unterstützung derer, die sich wegen der unklaren Verkehrsführung und Parkplatzsituation bei einer Bebauung kritisch geäußert hatten. „Eine parkähnliche Grünfläche mit zentralen ebenerdigen Parkmöglichkeiten wären ein gutes attraktives Portal für Einbeck“, schreibt Dr. Reinhard Binder zur Zukunft des Neustädter Kirchplatzes.

Die FDP hofft, dass die von der Bürgermeisterin in der jüngsten Ratssitzung genannten interessierten Architekturbüros wegen mangelnder Umsetzbarkeit nicht an einem nach wie vor im politischen Raum stehenden Architektur-Wettbewerb für den Neustädter Kirchplatz teilnehmen, sondern dass die erwähnten potenziellen Investoren andere Standorte bevorzugten.

Das Tischtuch der FDP zur GfE scheint vollends zerschnitten zu sein, genüsslich rekapituliert Dr. Reinhard Binder die politische Entwicklung der Wählergemeinschaft von den Gegnern einer Möncheplatz-Bebauung über den GfE-Wahlerfolg 2011 mit acht Mandaten bis zur Halbierung dieser Ratssitze. 2013 hatten FDP, GfE und CDU noch ein gemeinsames Ziel: eine neue Bürgermeisterin. Das ist Vergangenheit und tritt hier wieder offener denn je zu Tage. Die SEPA als Investor für den Neustädter Kirchplatz, das lässt sich nicht erst, aber besonders deutlich aus der FDP-Mitteilung deutlich herauslesen, war nie einer der Liberalen in Einbeck. Dr. Binder erinnert heute verletzt daran, dass es 2011 Treffen Einbecker Bürger mit der SEPA „unter Ausschluss der anderen politischen Strömungen dieser Stadt“ gegeben habe. Unerhört! Unter „fast konspirativen Umständen“ sei dieser Stuttgarter Investor „ins Geschäft getragen worden“, um Beschlüsse der Jamaika-Koalition zu unterlaufen. Dass aus diesen Plänen nun nichts wurde, bedauert die FDP – nicht aber ohne eine gewisse Genugtuung.

Neues zum Neustadt-Platz

Es gibt doch tatsächlich noch mal wieder Neuigkeiten zum Neustädter Kirchplatz. Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute in der Sitzung des Stadtrates sagte, haben sich nach dem Rückzug des Investors SEPA und der Berichterstattung darüber bei der Stadt Einbeck mehrere Projektentwickler gemeldet und ihr Interesse bekundet. Erste Gespräche habe man geführt, sagte die Verwaltungschefin, ohne Einzelheiten zu nennen. Bis Ende September hätten die Interessenten nun die Gelegenheit erhalten, ihre Ideen für den Innenstadtplatz zu bekräftigen. Wie es mit dem Neustädter Kirchplatz weiter gehen soll, ist dann konkreter Thema der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, wie der amtierende Bauamtschef Bernd Müller sagte.

Schlauplätze

Zur Müllhalde verkommen: der Eingang zur früheren WC-Anlage.

Zur Müllhalde verkommen: der Eingang zur früheren WC-Anlage auf dem Neustädter Kirchplatz.

Betreten auf eigene Gefahr.

Betreten auf eigene Gefahr. Die Sichtachse zur Brauerei ist zugewuchert.

Der Charme des Waschbetons mag ja vielleicht den einen oder anderen Architektur-Liebhaber noch begeistern. Die überwiegende Zahl der Betrachter und Besucher des Neustädter Kirchplatzes jedenfalls dürfte weniger erfreut sein, in welchem Zustand sich dieser Einbecker Innenstadt-Platz aktuell präsentiert. Die einst super-moderne, unterirdische Toilettenanlage ist längst geschlossen, der Eingang zur Müllhalde verkommen, den Platz darf man ausweislich eines Schildes nur noch auf eigene Gefahr betreten. Nachdem der Investor SEPA von seinem Projekt, hier ein Haus, von ihm gerne als Palais bezeichnet,  für den Handel mit Drogerie-Waren und Bekleidung zu bauen, kürzlich Abstand genommen hat, sind wieder alle Optionen offen, was mit dem City-Filetstück passieren soll. Dass etwas geschehen muss, ist unstrittig.

Was jedoch passieren soll, darüber wird die Politik zu befinden haben. Hoffentlich taucht sie nich vorher erstmal in die Sommerpause ab… Ob sie einen Ideen- bzw. Architekturwettbewerb möchte, nachdem nun kein konkreter Interessent mehr auf dem Tapet steht, wird sich bald entscheiden müssen. Da wird sicherlich von einigen auch die alte Parkplatz-Idee wiederbelebt, das gesamte Areal auf einer Ebene vor allem für Pkw-Stellplätze zu nutzen. Rund 200.000 Euro sollte das einst kosten. Eine Mehrheit fand sich für diese CDU-Idee nicht.

Mitten in der Stadt und doch verlassen, vergessen? Der Neustädter Kirchplatz mit Löwenkreuzung im Hintergrund.

Mitten in der Stadt und doch verlassen, vergessen? Der Neustädter Kirchplatz mit Löwenkreuzung im Hintergrund.

Waschbeton, wuchernder Efeu: der Möncheplatz.

Waschbeton, wuchernder Efeu: der Möncheplatz.

Imgrunde ist eine handfeste, tatkräftige, nicht nur wohlfeile Pläne machende Initiative notwendig, vergleichbar vielleicht mit der lobenswerten Bürgerinitiative Sch(l)aufenster. Es gibt schließlich ebenso manche Grauplätze, die darauf warten, sozusagen Schlauplätze zu werden. Der Neustädter Kirchplatz, über den in den vergangenen Monaten viel geredet wurde, auf dem aber nichts passiert ist, ist ja nur ein Beispiel. Ein weiteres ist der andere große Innenstadt-Platz am östlichen Ende der City: der Möncheplatz. Hier hört man von einstigen Ideen und Bestrebungen seit langer Zeit rein gar nichts mehr, jedenfalls nicht Substanzielles, auch hier regiert nach wie vor der Charme des Waschbetons. Wer im Bürgerinformationssystem Allris einmal heute als Stichwort „Möncheplatz“ eingibt, erhält zwar manche Treffer, wirklich aktuelle Infos mit konkretem Planungsstand sind allerdings nicht darunter. Was schade ist, gehört der Platz doch auch zum Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz, über das in den vergangenen Monaten sich Planer und auch manche Bürger einige Gedanken gemacht haben.

Neue Pflaster-Furt.

Neue Pflaster-Furt.

Am Rande neu gepflastert: der Hallenplan.

Am Rande neu gepflastert: der Hallenplan.

Aber wahrscheinlich ist es viel wichtiger, für 30.000 Euro neues Pflaster auf Marktplatz und Hallenplan zu verlegen. Sinnvoll würde ich das ja noch finden, wenn durch die Neupflasterung wie an mancher Stelle geschehen das Gehen oder das Begehen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen verbessert wird. Da aber einige der neuen Pflaster-Furten vor Gastronomie-Bestuhlung enden, will ich nicht hoffen, dass das dadurch sinnvoll wird, indem die Restaurants ihre Außenbestuhlung reduzieren müssen. Dann ist es nämlich bei allem Verständnis für Barrierefreiheit nicht sinnvoll, sondern wirtschaftsunfreundlich.

SEPA zieht sich zurück

Für das Einzelhandelprojekt auf dem Neustädter Kirchplatz in Einbeck gibt es aktuell keinen Investor mehr. Darüber informierte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek am Mittwoch den Verwaltungsausschuss des Stadtrates. Die SEPA sei am Montag von dem Vorhaben zurückgetreten, sagte die Rathauschefin heute auf meine Anfrage. Die abgeschlossenen Mietverträge seien an eine Baugenehmigung bis zum 30. Juni gekoppelt gewesen und nicht verlängert worden, sagte Michalek. Die Genehmigung liegt bislang nicht vor, da zuvor noch weitere Planungsschritte notwendig sind. Zuletzt hatte die Stadt diese zeitliche Projektverlängerung im Juni mit dem Investor besprochen.

Die Bürgermeisterin bedauerte heute den SEPA-Rückzug: „Das ist sehr, sehr schade.“ Für die nächste VA-Sitzung in der kommenden Woche werde ihre Verwaltung vorbereiten, wie es mit dem Neustädter Kirchplatz weitergehen kann. Die Stadt möchte einen sieben Monate dauernden Ideenwettbewerb ausschreiben. SEPA habe durchaus durchblicken lassen, zusammen mit einem potenziellen Mieter zu einem späteren Planungsstand möglicherweise noch einmal in das Projekt einzusteigen. Michalek: „Die Tür ist noch nicht endgültig zu.“

Die Politik wird sich vor weiteren Planungsschritten (auf Kosten der Stadt) die Frage stellen müssen, was mit dem Innenstadtplatz geschehen soll: Soll er wirklich, wie jetzt seit Monaten und mit viel Aufwand geplant, für großflächigen Einzelhandel genutzt werden. Oder aber gibt es Alternativen?

Warten auf SEPA

Gespannt wartet die Einbecker Politik (und nicht nur die) auf Antworten aus Stuttgart, vom Investor des Projekts auf dem Neustädter Kirchplatz. Der hatte die Ratsmitglieder (und nicht nur die) zuletzt mit Insolvenz-Informationen aufgeschreckt, die aber auf das Einbecker Vorhaben keinen Einfluss haben sollen. Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute auf Anfrage aus der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses berichtete, gab es am 11. Juni ein Gespräch zwischen Investor SEPA und der Stadt Einbeck. Vorgestellt wurde diesem der Zeitplan für den vorgesehenen Architektur-Wettbewerb. Die SEPA habe sich jetzt noch ein Zeitfenster ausbedungen, um über diese Wettbewerb-Projektierung mit ihren Mietern zu sprechen. In den nächsten Tagen rechnet die Stadt mit Antworten aus Stuttgart. Bis Ende des Monats Juni sollen die Mieter-Zusagen gebunden sein; ob die potenziellen Mieter noch länger warten können oder wollen, ist offen. Bis dahin wartet Einbeck gespannt auf SEPA.

Nachtrag 25.06.2014: Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek in der heutigen Stadtratssitzung erklärte, gibt es bis dato noch keine Äußerung der SEPA. Die Stadt habe in dem Gespräch am 11. Juni die siebenmonatige Dauer für den Ideenwettbewerb vorgestellt, die SEPA daraufhin erklärt, diese Projektverlängerung mit den Mietern abklären zu wollen. Wenn es zu dem Wettbewerb komme, werde man vorab beim Landesamt für Denkmalpflege eine schriftliche Zustimmung einholen, sagte die Verwaltungschefin. Vor Monaten war das Planungsverfahren erheblich ins Stocken geraten, da es zwischen Landesamt, Ministerium und Rathaus offenbar zu Kommunikationsschwierigkeiten gekommen war.