War was?

Berater Ralf Günther (vorn stehend) erläuterte im Stadtrat die Prioritätenliste.

War was? In der Stadtrat-Sitzung wurde die Gesamtstrategie Einbeck einstimmig beschlossen, bei einer Enthaltung von Ulrich Minkner (SPD). Ohne Diskussion. Nahezu ohne ein Wort. Was angesichts der Vorgeschichte bemerkenswert ist und fast einem Schweigegelübde um des lieben Friedens willen gleichkam. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek freute sich zu Beginn der Ratssitzung in ihren Mitteilungen bereits darüber, dass es gelungen sei, doch noch einen breiten politischen Konsens zu finden. Einbeck sei mit einer zielorientierten Steuerung nun aufgestellt, die nächsten Schritte könnten jetzt folgen. Vor Beginn der Sitzung hatten Ratsmitglieder und Verwaltung an sechs Stellwänden die Themen der Handlungsfelder priorisiert. Jeder bekam acht Klebepunkte (Verwaltung: orange, Politik: lila), die es zu verteilen galt. In der Sitzung gab Berater Ralf Günther das Ergebnis des Stellwände-Rankings bekannt; die Reihenfolge, was am Wichtigsten angesehen und mit den meisten Klebepunkten versehen wurde, wird in einer Liste dem Ratsbeschluss angefügt. Mit 41 Punkten kam das Ziel einer Weiterentwicklung der familienfreundlichen Angebote im Bereich Bildung und soziale Infrastruktur auf Platz 1. Die einzelnen Handlungsfelder werden durch den Verwaltungsausschuss an die Fachausschüsse zur weiteren Diskussion für die Haushaltsberatung 2020 überwiesen. Der beauftragte Berater Ralf Günther, der sich laut Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek beruflich verändern werde, wurde in der Stadtrat-Sitzung von der Rathauschefin mit Dank für die Strategie-Unterstützung und Präsent einer „Einbecker Kiste“ verabschiedet.

Auf Stellwänden wurden die Handlungsthemen mit Klebepunkten…

…in zwei unterschiedlichen Farben von Ratsmitgliedern und Verwaltungsvertretern priorisiert.