Auslastung 110 Prozent

Eng, sehr eng: Kulturausschuss-Sitzung am 17.03.2015 in Raum 107 im Neuen Rathaus.

Eng, sehr eng: Kulturausschuss-Sitzung am 17.03.2015 in Raum 107 im Neuen Rathaus.

Die Raumkapazitäten bei der Sitzung des Kulturausschusses waren gestern zu mindestens 110 Prozent ausgelastet. Mit anderen Worten: Es war voll in Raum 107 des Neuen Rathaus, sehr voll und eng, mehrere mussten gar anfangs stehen. Selbst Ausschussmitglieder (und Medienvertreter) fanden zunächst keinen Sitzplatz, bis SPD-Fraktionschefin Margrit Cludius-Brandt nach den ersten Tagesordnungpunkten die ungerührte Sitzungsführung der Ausschussvorsitzenden Dr. Ursula Beckendorf (GfE) nicht mehr teilen mochte und diese darauf hinweisen musste. Peinlich. Dabei waren noch nicht einmal alle gewählten Auschussmitglieder gestern anwesend…

Alle Sitzplätze belegt, einige mussten anfangs gar stehen.

Alle Sitzplätze belegt, einige mussten anfangs gar stehen.

Das Ganze hat imgrunde gezeigt, wie ungeeignet dieser Raum im Neuen Rathaus selbst für mittelprächtige Ausschuss-Sitzungen geeignet ist. Jedenfalls in der aktuellen Tisch- und Bestuhlungsform. Zumindest sollte doch wohl jedem gewähltem Ausschussmitglied ein akzeptabler Sitzplatz für mindestens 90 Minuten bereit gestellt werden können, von der interessierten Öffentlichkeit gar nicht zu reden. Und weil Informationen per Beamer an eine Wand geworfen wurden, fiel auch noch ein Teil der Fläche für Sitzplätze aus. Gar nicht mehr daran denken möchte ich, dass schon einmal öffentliche Ratssitzungen in diesem Raum stattgefunden haben. Zugegeben, das waren Sondersitzungen mit nur einem Tagesordnungspunkt, aber dennoch…

Fachbereichsleiter Dr. Florian Schröder hatte zu Beginn der Sitzung eingeräumt, dass er mit einer solchen Resonanz nicht gerechnet habe. Freilich, wegweisende Beschlüsse hat der Kulturausschuss gestern nicht gefasst (imgrunde hätte er beinahe überhaupt keinen einzigen Beschluss gefasst, sondern nur Berichte entgegen genommen, wenn nicht die SPD die Handlungsempfehlungen der Verwaltung bei der Rückkehrförderung zu einer Zustimmung-Beschlussempfehlung umgebastelt hätte, der der Ausschuss einstimmig gefolgt ist). Doch selbst wenn Beschlüsse weitreichender Art vorab nicht zu erwarten waren, ein großes Interesse beim Thema Musikschule kann man in Einbeck erst einmal grundsätzlich immer unterstellen. Und da dürfte es ja wohl nicht zuviel verlangt sein, in der großen Stadt Einbeck einen ausreichend großen Raum für eine solche Sitzung zu finden. Raum 107 ist das bitte definitiv in Zukunft nicht. Für vertrauliche Verwaltungsausschuss- oder Aufsichtsrats-Sitzungen ohne Publikum mag dieses Zimmer im Neuen Rathaus ja sehr geeignet sein. Für öffentliche Sitzungen ist es Raum 107 nicht. Das dürfte spätestens seit gestern klar sein.

Nachtrag 18.03.2015, 17:00 Uhr: Umgehend hat sich Fachbereichsleiter Dr. Florian Schröder per Twitter zu Wort gemeldet und Besserung gelobt. Daumen hoch! 😉

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