SEPA zieht sich zurück

Für das Einzelhandelprojekt auf dem Neustädter Kirchplatz in Einbeck gibt es aktuell keinen Investor mehr. Darüber informierte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek am Mittwoch den Verwaltungsausschuss des Stadtrates. Die SEPA sei am Montag von dem Vorhaben zurückgetreten, sagte die Rathauschefin heute auf meine Anfrage. Die abgeschlossenen Mietverträge seien an eine Baugenehmigung bis zum 30. Juni gekoppelt gewesen und nicht verlängert worden, sagte Michalek. Die Genehmigung liegt bislang nicht vor, da zuvor noch weitere Planungsschritte notwendig sind. Zuletzt hatte die Stadt diese zeitliche Projektverlängerung im Juni mit dem Investor besprochen.

Die Bürgermeisterin bedauerte heute den SEPA-Rückzug: „Das ist sehr, sehr schade.“ Für die nächste VA-Sitzung in der kommenden Woche werde ihre Verwaltung vorbereiten, wie es mit dem Neustädter Kirchplatz weitergehen kann. Die Stadt möchte einen sieben Monate dauernden Ideenwettbewerb ausschreiben. SEPA habe durchaus durchblicken lassen, zusammen mit einem potenziellen Mieter zu einem späteren Planungsstand möglicherweise noch einmal in das Projekt einzusteigen. Michalek: „Die Tür ist noch nicht endgültig zu.“

Die Politik wird sich vor weiteren Planungsschritten (auf Kosten der Stadt) die Frage stellen müssen, was mit dem Innenstadtplatz geschehen soll: Soll er wirklich, wie jetzt seit Monaten und mit viel Aufwand geplant, für großflächigen Einzelhandel genutzt werden. Oder aber gibt es Alternativen?

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