Schlussspurt in Hankensbüttel

Dort geht's zum Rathaus in Hankensbüttel: Minkner-Plakat

Dort geht’s zum Rathaus in Hankensbüttel: Minkner-Plakat

Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, wo es schon mal gewissermaßen auf dem Weg lag: Heute habe ich auf meiner Anreise zum Hansetag in Lübeck (von dem ich in einem Blog unter www.hansetagblogger.de berichten werde) einen kurzen Zwischenstopp in Hankensbüttel gemacht. Schließlich will in der Samtgemeinde in der Heide der ehemalige Einbecker Bürgermeister Ulrich Minkner am kommenden Sonntag neuer Bürgermeister werden und Amtsinhaber Andreas Taebel („Einer von uns, einer für uns“) aus dem Rathaus jagen.

An den Straßenrändern ist gut plakatiert, gefühlt ein paar mehr Taebel-Plakate als Minkner-Konterfeis („Offen für Neues“), aber das ist eine subjektive Momentaufnahme. Das Rathaus von Hankensbüttel ist ein eher unauffälliges Gebäude, gegenüber liegt das Bürgerhaus. Am Tag meines Besuchs macht die örtliche Lokalzeitung Isenhagener Kreisblatt halbseitig mit einer für Außenstehende wenig prickelnden Geschichte aus dem Wahlkampf auf: „Diskussion um Rathaus-Kommunikation“ ist der Artikel der Kollegen überschrieben, Unterzeile: „Kritik von Samtgemeindebürgermeister-Kandidat Minkner sorgt im Wahlkampf für Gesprächsstoff“.

Dort will Minkner hinein: das Rathaus von Hankensbüttel.

Dort will Ulrich Minkner hinein: das Rathaus von Hankensbüttel.

Minkner wird von der Lokalzeitung zitiert, dass die Kommunikation zwischen den fünf Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde erheblich besser werden könne, jede lebe für sich und schaue argwöhnisch auf das größere Hankensbüttel, hatte der 56-Jährige im Interview kritisiert. Auch wenn sich Minkner bei seiner Aussagen nicht auf den persönlichen Kontakt zwischen den Bürgermeistern bezogen haben will, haben sich diese den Schuh offenbar gerne angezogen und liefern je nach Coleur Beispiele, wo entweder der Amtsinhaber Andreas Taebel (parteilos) kommunikativ gefehlt habe. Oder aber (wenn es CDU-Leute sind) empören sie sich über Minkners Äußerungen, Minkner wird von einem Bündnis aus SPD, FDP, Grünen und Freien Wähler unterstützt. Zum Beispiel wird die Bürgermeisterin von Sprakensehl, Christiane Fromhagen, mit den Worten zitiert: „Das finde ich frech, (…) seine Aussagen sind totaler Quatsch.“

Wahlkampf-Geplänkel halt in der letzten Woche vor dem Wahltag am 25. Mai. Das Ergebnis des Sonntags wird mit Spannung erwartet, auch in Einbeck.

Buchhandlung in Hankensbüttel.

Buchhandlung in Hankensbüttel.

Nette Beobachtung beim Gang durch Hankensbüttel: Es gibt in dem Örtchen eine Buchhandlung, die Ullrich heißt. Okay, sie schreibt sich mit zwei L…

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