Grundschulen-Zukunft, die nächste

Schulentwicklungsplan_Einbeck_Juni2013Er ist nur versteckt zu finden, auf der Website der Stadt Einbeck, Jetzt ist er auf der Startseite der Website der Stadt Einbeck verlinkt, denn im Menü wäre er auch nur schwer zu finden, unter dem Menüpunkt „Bildung und Kultur“ und dann Untermenü „Schulen“: der neueste Schulentwicklungsplan, den Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek am 30. Juni den Fraktionen vorgelegt hatte und über den diese seitdem intern diskutieren konnten. Jetzt kann jeder nachlesen und mitdiskutieren.

Denn auch wenn die Art und Weise der Veröffentlichung vielleicht nur suboptimal gelungen ist: Der Schulentwicklungsplan ist jetzt online verfügbar, und damit kann sich jeder gleichermaßen und ausführlich informieren (wie von der CDU mehrfach angekündigt, jüngst erst in einer Pressemitteilung über die politischen Schwerpunkte der CDU-Stadtratsfraktion im zweiten Halbjahr). Die Bürgermeisterin möchte offen und transparent über das Konzept diskutieren, das ist lobenswert.

Das 81-Seiten-Papier mit vielen Daten beschreibt die Grundschulen-Zukunft in der Stadt Einbeck bis 2018/19 ausführlich, stellt Modellrechnungen angesichts der um elf Prozent zurück gehenden Schülerzahlen an und gibt Handlungsempfehlungen, die zweifellos spätestens nach der Sommerpause noch für einige politische Diskussionen sorgen werden.

Beispiel gefällig?

Die Bürgermeisterin und ihre Verwaltung wollen in der Kernstadt alle drei Grundschulen bestehen lassen. Das wird nicht allen in den Dörfern gefallen – vor allem sicherlich nicht denen im Leinetal. Denn eine Empfehlung ist auch, den Grundschulstandort Drüber nicht weiter zu erhalten. Begründung: Durch die Entwicklung im Bereich der Förderschulen würde bald eine nur noch einzügige Grundschule in einem Schulgebäude mit 34 Räumen betrieben. Und die wäre zu teuer.

Wer in der Diskussion über die Zukunft der Grundschulen mitdiskutieren will, sollte jetzt erstmal 81 Seiten Lektüre absolvieren. Obwohl: Sucht sich am Ende nicht doch wieder jeder nur die Dinge heraus, die seiner Argumentation für seinen Bereich hilfreich sind? Hoffentlich bleiben alle Beteiligten fair.

(Aktualisiert: 25.07.2013, 12.20 Uhr)

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Ein Gedanke zu „Grundschulen-Zukunft, die nächste

  1. Da die Grundschule im Flecken Greene nicht dauerhaft zu halten ist, ist es für mich, als Bürger des Flecken Greene, natürlich wichtig, den Standort des Schulzentrums (HRS Kreiensen) zu erhalten. Dieses ist ein wichtiger und erheblicher Faktor zum Erhalt der Infrastruktur im ehemaligen Gemeindegebiet. Daher wäre für mich die Wahl auf den dritten Vorschlag gefallen, die Grundschule Greene im Schulzentrum Greene unterzubringen, um hier klar zu zeigen, dass für einen Erhalt des Schulzentrums, wie im Gebietsänderungsvertrag festgelegt, gekämpft wird. Mit der Wahl auf Vorschlag eins zeigt die Stadt Einbeck, das hier kein Interesse am Erhalt des Schulzentrums gezeigt wird! Sicherlich geht es in der Debatte lediglich um die Grundschulen, jedoch sollte der nötige Weitblick vorhanden sein, um auch andere Folgen aus einer etwaigen Entscheidung zu berücksichtigen!

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